Michael Wirachowski – "Zwischen Zweifel und Sturheit – Und dann bin ich gegangen"
Es sah alles richtig aus.
Verantwortung im Konzern. Internationale Projekte. Klare Karriere. Gutes Gehalt. Struktur. Sicherheit.
Und trotzdem war da etwas, das nicht mehr gepasst hat.
In dieser Folge spricht mein Gast, Michael Wirachowski, über den Moment, in dem Zweifel lauter wurden als Titel. Über das Gefühl, immer Vollgas zu geben – und trotzdem nicht dort anzukommen, wo man dachte, man würde landen.
Er erzählt von einem inneren Konflikt:
Leistung bringen und doch ausgebremst werden.
Anerkennung bekommen und sich trotzdem falsch fühlen.
Sicherheit haben und trotzdem nicht frei sein.
Es geht um diesen schleichenden Prozess. Nicht um einen dramatischen Knall. Sondern um viele kleine Fragen:
Bin ich hier noch richtig?
Will ich das wirklich langfristig?
Passe ich mich an, oder passe ich einfach nicht mehr?
Und dann kommt dieser Gedanke, der nicht mehr verschwindet:
Was wäre, wenn ich es selbst mache?
Michael spricht offen über Selbstzweifel. Über Phasen ohne Anfragen. Über das unangenehme Gefühl, nicht relevant genug zu sein. Über hohe Erwartungen an sich selbst. Und über die Sturheit, trotzdem weiterzugehen.
Diese Folge ist kein Erfolgsmärchen.
Sie ist ein ehrlicher Blick auf den Weg in die Eigenverantwortung.
Zwischen Zweifel und Sturheit.
Zwischen Sicherheit und Freiheit.
Zwischen Anpassung und Entscheidung.
Für alle, die gerade spüren, dass etwas nicht mehr stimmt.
Für alle, die überlegen zu gehen.
Und für alle, die wissen: Der schwierigste Schritt ist nicht der erste. Es ist der bewusste.